Leitvers

Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der irrt nicht in der Finsternis umher, sondern wird das Licht des Lebens haben." Joh. 8, 12

Blind vor Reichtum

Blind vor ReichtumWie gut haben wir es doch in unseren 1.-Welt-Ländern. Unsere Grundbedürfnisse sind gedeckt und die meisten können sich auch noch ein wenig Luxus leisten. Dafür können wir Gott wirklich dankbar sein. Doch wie sieht die Kehrseite der Medaille aus? Birgt der Reichtum nicht auch Gefahren in sich? Sind wir nicht zu einem gewissen Grad blind geworden für die Herzensanliegen unserer Nächsten?

Vor lauter Konsum übersieht man so schnell, dass andere zugrunde gehen – während man sich gerade über das nächste Konsumgut freut. Ist nicht auch mit dem Reichtum eine grössere Verantwortung den Armen gegenüber auferlegt? Man könnte nun meinen, jeder schaue für sich und jeder sei selber schuld, wenn er es nicht zu etwas bringe. Doch wie sieht Gott das?

Im Neuen Testament heisst es: „Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso.“ (Lukas 3,11) Es steht nicht: Wer hundert oder mehrere hat… Bereits bei geringem Überfluss sollte man also schon geben.

Auch steht: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.“ (Markus 10, 25) Hat Jesus das etwa unüberlegt gesagt? Dies sagte er, nachdem der reiche Jünglich traurig davon gegangen war.

Gott ist ein Gott, der gerne hilft; doch will er auch Menschen dazu gebrauchen. Hier geht es nicht darum, den Reichtum im Allgemeinen zu verurteilen, sondern auf das Wesentliche dieser Zeit hinzuweisen. Jakobus schrieb: „Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen!“ (Jakobus 5,3) Hieraus ist zu schliessen, dass das Reich-Sein-Wollen an sich eine falsche Herzenshaltung angesichts der Brisanz dieser Weltepoche darstellt. Es steht oftmals in Konkurrenz zu Gottes Reden. Wie schnell verkennt man, dass es noch wichtigeres gibt, als das eigene, irdische Wohlleben.

„Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?“ (Lukas 12,20) Was dann? Wenn alles irdische Wirken vorbei ist, was bleibt dann noch? Wagen wir es doch, über den eigenen Nasenspitz hinaus zu denken! Es lohnt sich gewiss!

Echtes Glück

echtes glück…kannst du nur durch Jesus Christus entdecken. Da der Mensch von Gott geschaffen wurde, braucht er eine Beziehung zu ihm, um wirklich glücklich zu sein. Du magst dich ja noch eine Weile über Wasser halten und dich mit dem vergänglichen Glück dieser Welt füllen; doch wenn du nicht Jesus im Herzen hast, fehlt dir etwas. Es mangelt dir an Gewissheit, dass du von Gott angenommen bist. Es fehlt dir eine lebendige Hoffnung, die über den Tod hinausgeht. Du kannst diese Dinge zwar zu ersetzen versuchen, aber du wirst nie diese innere Leere loswerden, die dich zu Gott nach Hause ruft.

Ebensowenig wirst du ohne Jesus den Zorn Gottes los, der durch deine eigene Schuld auf dir lastet. Du kannst dir zwar einreden, es gäbe weder Gericht noch ewigen Tod. Doch wird dir dein Herz das nie vollends bestätigen.

Was nun? Wage es doch, mit Jesus darüber zu sprechen. Er kann dir Klarheit über diese Dinge geben. Es geht nicht darum, dich mit religiösen Vorschriften zu belasten; sondern du kannst in Jesus finden, wonach du schon lange gesucht hast.

Weihnachten ohne Jesus

weihnachten-ohne-jesusWer kennt sie nicht, die lichterfrohe Weihnachtstimmung in den Strassen, Gassen und Marktplätzen? Doch was wird da eigentlich gefeiert? Manchmal dünkt es mich, Weihnachten sei zu einem Kommerz-Anlass verkommen. Die Geschäfter freuen sich an der Kaufbereitschaft der Leute. Dementsprechend wird überall dekoriert. Doch wo bleibt der Name Jesus – der Name des Höchsten, des Erlösers, dessen Ankunft auf Erden doch an Weihnachten zelebriert werden sollte. Es ist traurig zu sehen, wie wenig davon noch übrig geblieben ist.

Je weniger es um den Erlöser geht, desto lebloser wird das Geschehen. Ein Weihnachtsfest ohne Jesus ist tot in sich selber. Ich behaupte dies in Hinblick auf die Ewigkeit. Dort zählt alles irdische Trachten nicht mehr, wenn es nicht durch Gottes Geist inspiriert worden ist.

Deshalb lädt Jesus heute noch ein zu einem neuen Leben in ihm. Wer dem Ruf folgt, wird reich belohnt – nicht nur in der Ewigkeit. Jesus verheisst ein erfülltes Leben schon im Diesseits: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ Johannes 10, 10.

Es gibt nur einen Ausweg aus der Sinnlosigkeit: Dieser ist Jesus Christus. Bist du traurig, niedergeschlagen oder enttäuscht? Wage es doch mit Jesus!

„Wer den Sohn hat, der hat das Leben.“ 1. Joh. 5, 12

Allrounder Liechti

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