Leitvers
Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der irrt nicht in der Finsternis umher, sondern wird das Licht des Lebens haben." Joh. 8, 12

Thomas S.

Als Kind war ich schon früh ein Bastler. Ich hatte viele Hobbies und abgesehen von einigen familiären Nöten ging es mir sehr gut. Mit zunehmendem Alter entwickelte ich eine Faszination für Discoanlagen. Schon früh besuchte ich die ersten Tanzveranstaltungen. Später organisierte ich auch kleinere Feste, betätigte mich als DJ und vermietete auch technische Gerätschaften. Meine Leidenschaft für Musik, insbesondere Techno-Musik, trieb mich auch dazu, selbst elektronische Musik zu produzieren. Mit der Zeit fing ich auch an, öfters Alkohol und regelmässig Zigaretten zu konsumieren. Später kam dann auch das „Kiffen“ hinzu. Meine Sucht passte zu dem Milieu, in dem ich mich als Repräsentant der Techno-Szene aufhielt. Ich besuchte auch öfters grössere Parties und war eigentlich ziemlich überzeugt von meinem Lebenswandel, obwohl ich wusste, dass mir meine Süchte im Grunde nur schadeten. Wahrscheinlich konnte ich einfach nicht mehr anders, weil ich von dem ganzen schon zu sehr eingenommen war. Es kam auch dazu, dass ich mich zum Konsum von so genannten „Zauberpilzen“ überreden liess, obwohl ich solches anfänglich als zu gefährlich erachtete. Mit der Zeit verlor ich auch dieser Droge gegenüber meine Hemmungen und konsumierte öfters davon. Einmal machte ich eine Art von übernatürlicher Erfahrung damit: Ich nahm plötzlich geistige Strukturen um meine Freunde herum wahr und schien, mit allen auf telephatische Art und Weise kommunizieren zu können. Schlussendlich wurde mir das ganze zuviel und ich erlebte einen inneren Zusammenbruch. Diese Erlebnis verfolgte mich noch länger und ich verstrickte mich noch tiefer in übernatürliche Dinge. Der Konsum von Haschisch und Marijuana versetzte mich meistens in eine gänzlich andere Realität, als ich sie mir sonst gewöhnt war. Ich wollte eigentlich auch loskommen davon, aber die Sucht war stärker als ich. Mein Leben richtete sich zunehmends auf den Konsum dieser sogenannt „leichten“ Drogen aus. Mein geplantes Studium hatte ich verschoben. Eines Tages, als ich wiederum von diesen „Zauberpilzen“ konsumierte und mich zugleich übernatürlichen Ebenen öffnete, geschah es, dass dies eine Veränderung des Nervensystems hervorrief aufgrund derer ich nicht mehr in der Lage war, normal zu denken. Es lag fortan eine schwere Last auf mir. Was die Leute um mich herum sagten, konnte ich nur noch mit Mühe erfassen. Oft verstand ich gar nicht mehr, worin ein Gedanke bestand. Ich suchte bei einer Alternativ-Heilerin Hilfe, geriet aber immer mehr in esoterische Verstrickungen.
Einmal wollte ich dann die Bibel kennenlernen. Als ich von der Arbeit auf dem Nach-Hause-Weg war, traf ich gerade einen Missionar auf der Strasse, der Gratis-Bibeln verteilte. Eines Tages wurde mir auch die Arbeit im Zivildienst zu viel und ich versprach Jesus, einen Besuch im Missionshaus zu machen, wenn ich vom Zivildienst freigestellt würde. Der Arzt stelle mir ein Zeugnis aus, das mich vom Dienst befreite, und ich ging für ein Wochenende ins Missionshaus, wo ich erfuhr, dass Jesus mir helfen könnte. Daraufhin bat ich ihn einmal um Hilfe und durfte eine kurze, wundersame Besserung meines Zustandes erfahren. Jedoch war ich noch nicht bereit, mich vor ihm zu demütigen und um Vergebung meiner Schuld zu bitten.
Mein Versuch, an der ETH zu studieren, scheiterte. Ich war völlig unter einem Verfolgungswahn übernatürlichen Einflüssen gegenüber und war gefangen in falschen Vorstellungen. Als mir das Geplagt-Sein zu viel wurde, entschloss ich mich zur Bekehrung. Nachdem ich mich bekehrt hatte, durfte ich wieder einmal innere Ruhe erfahren und konnte ohne die bisherigen Angstzustände schlafen. Daraus zog ich um ins Missionshaus, in dem ich zuvor einmal gewesen war, und verbrachte dort eine längere Zeit, bis ich schliesslich wieder nach Hause kam, weil ich zuviel inneren Konflikt in mir hatte. Leider ging es mir sehr schlecht, weil auch ein Einfluss von okkulten Mächten noch sehr stark in meinem Leben wirkte. Durch einen gläubigen Christen wurde ich aufs El Rafa (christliche Therapiestelle) aufmerksam gemacht, wo ich dann auch eine Probewoche absolvierte. Von innerer Unruhe geplagt suchte ich dann Hilfe bei einem Geistheiler. Jedoch beschloss ich dann, die Behandlung dort, welche zu Beginn sehr viel Erfolg zeigte, abzubrechen, und kam ins El Rafa. Ich fasste wieder Fuss in einem regelmässigen Tagesrhythmus und durfte nun auch wirklich das Heil in Jesus erleben und zugleich auch eine Befreiung von okkulten Bindungen. Während meines Aufenthaltes im El Rafa hat sich mein Zustand fortlaufend verbessert. Anfänglich arbeitete ich oft im handwerklichen Bereich. Sowohl auf externen Baustellen, wie auch im El Rafa selbst waren Arbeiten zu verrichten. Mit der Zeit konnte ich mich auch im Informatikbereich etablieren. Sowohl Anwendungen für eine computergesteuerte Fräsmaschine entstanden, wie auch Homepages fürs Internet. Jesus ist mir in dieser Zeit sehr lieb geworden und ich darf mich auf eine ewige Herrlichkeit freuen.

Allrounder Liechti
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